Universitätsfrauenklinik - Brustzentrum
 Universitätsmedizin Leipzig

Behandlung von Brustkrebs

Um Brustkrebs erfolgreich zu behandeln, sind in der Regel sowohl eine lokoregionäre Therapie (Behandlung der Brust) als auch eine systemische Therapie (Behandlung des gesamten Körpers mit Medikamenten) notwendig.

Je nach Art des Tumors gibt es folgende Möglichkeiten:

Lokoregionäre Therapie:  1. Operation
2. Bestrahlung
Systemische Therapie:   1. Chemotherapie
2. endokrine Therapie
3. Immuntherapie

Nachsorge

Nach der ersten Behandlung steht die körperliche, psychische und soziale Rehabilitation im Vordergrund. Mindestens zehn Jahre lang ist mit einem erneuten Auftreten des Tumors zu rechnen - entsprechend sollte die Nachsorge mindestens zehn Jahre lang erfolgen. In den ersten fünf Jahren liegt der Schwerpunkt auf der speziellen Nachsorge für das Mammakarzinom, danach auf den jährlichen Früherkennungsuntersuchungen. Anamnese (Erhebung der Krankheitsgeschichte) und intensive körperliche Untersuchung, ergänzt durch Mammografie, Mammasonografie und ggf. Mamma-MRT, sind die wichtigsten Maßnahmen in der Nachsorge.

Gartenansicht Plus Symbol Gartenansicht des Zentrums für Frauen- und Kindermedizin Die Nachsorge erfolgt vor allem symptomorientiert, das heißt, sie richtet sich nach den tatsächlichen Beschwerden der Patientin.

Internationale wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass eine routinemäßige apparative Nachsorge (regelmäßige Skelettszintigraphie, regelmäßiges Röntgen der Lunge, regelmäßiger Ultraschall der Leber) weder die Heilungschancen noch die Lebensqualität verbessert. Liegen keine Beschwerden vor, sollte deshalb auf sie verzichtet werden.

Sehr wichtig ist die Selbstbeobachtung. Als Betroffene sollten Sie die operierte Region und die andere Brust sorgfältig beobachten und selbst untersuchen. Bei jeder Veränderung oder Beschwerden sollten Sie unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen und nicht den nächsten Routinetermin abwarten.

 
Letzte Änderung: 26.04.2012, 13:47 Uhr
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