Universitätsfrauenklinik - Brustzentrum
 Universitätsmedizin Leipzig

Risikofaktoren für Brustkrebs

Viele Faktoren wirken bei der Entstehung einer Krebserkrankung zusammen. Eine einzelne Ursache, die Brustkrebs auslöst, gibt es nicht.

Wissenschaftler haben in Studien allerdings einige Faktoren ermittelt, die das Brustkrebsrisiko erhöhen. Bei vielen Patientinnen sind einer oder mehrere dieser Risikofaktoren gegeben. Dazu zählen:

Die genetische Veranlagung

Bei etwa 5 bis 10% aller Brustkrebserkrankungen spielt die Vererbung eine Rolle. Sind die "Brustkrebsgene" (BRCA1- und BRCA2-Gen) verändert, steigt das Risiko einer Frau, bis zum 85. Lebensjahr an Brustkrebs zu erkranken, auf bis zu 80%.

Frühere Erkrankung an Brustkrebs

Ist bereits eine Brust von der Erkrankung betroffen, besteht ein erhöhtes Risiko auch für die andere Brust.

Alter über 50 Jahre. Mit steigendem Lebensalter nimmt das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, zu. Grund: Die Wahrscheinlichkeit für fehlerhafte Zellteilungen steigt.

Weitere Risikofaktoren sind u. a. Übergewicht und die Hormonsubstitution bei Frauen nach der Menopause.

 
Letzte Änderung: 01.08.2008, 11:15 Uhr
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